January 13, 2010

Datenleck bei der Spielegrotte

Wer bei Spielegrotte.de schonmal etwas bestellt hat, dürfte heute eine Mail im Postfach gefunden haben und sollte diese gründlich lesen.

Mehr zu dem Thema ist auch hier zu finden:
myDealz.de: Spielegrotte – Konto- und Kundendaten waren einsehbar
PC Games: Datenleck beim Online-Händler Spielegrotte: Kundendaten für jedermann einsehbar
nexgam: Spielegrotte: Stellungnahme zum Hacker Angriff

November 22, 2009

Studentenproteste – Uni brennt!

Im folgenden “Liveblog” werden alle Tweets mit dem Hashtag #unibrennt in “Echtzeit” gezeigt (solange das Event aktiv ist). Wer kommentieren will, kann das gerne tun oder einfach mit dem Tag “#unibrennt” Twittern.

Gehe zum Liveblog…

November 7, 2009

Softwarepiraten – oder: Warum soll ich für Software zahlen?

In den letzten Wochen sind mir zwei markante Beispiele für die Unwilligkeit für Software zu zahlen aufgefallen.

Das jüngste Beispiel ist das eines Softwarepiraten (oder besser: normaler Dieb?), der ein Bundle mit Modern Warfare 2 für die Xbox360 verkaufen wollte, was zum Glück nicht gelungen ist. Privatermittler konnten ihn stellen.

Das etwas ältere Beispiel ist das von Tweetie 2 für das iPhone von Atebits. Die erste Version wurde für rund 2,39€ angeboten und nach einiger Zeit kam nun ein Update. Dieses grundlegend neu programmierte Stück Software bot man nicht über die Updatefunktion des AppStores an, sondern stellte es als neue App ein – d.h. auch Besitzer der Vorversion müssten nochmals 2,39€ zahlen.

Letzteres führte zu einem Aufschrei der Kunden. Wie konnte man sich anmaßen für ein reines Update nochmal 2,39€ zu verlangen, wo man doch Continue reading “Softwarepiraten – oder: Warum soll ich für Software zahlen?” »

July 8, 2009

Petition an den Bundestag: Bachelor/Master-Studienplätze

Folgende Petition an den Deutschen Bundestag dürfte für viele Studenten interessant sein:

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass jeder Bachelorabsolvent einen Masterstudienplatz erhält, unabhängig von Note, Herkunft und sozialem Stand.

Begründung
Mit der jetzigen Regel, bei der es so organisiert ist, dass nicht alle einen Masterplatz erhalten, steigt der Konkurrenzkampf unter den Studenten. Es geht nur noch darum gute Noten zu erzielen, um einen Masterstudienplatz zu erhalten. Die Möglichkeit Interessen auch innerhalb des Studiums zu vertiefen bleibt aus. Der Bachelor ist meist nicht berufsqualifizierend, sodass die übrig gebliebenen Studenten kaum etwas mit dem Abschluss erreichen können. Zunehmend wird die Qualität sinken durch das angestrebte Ziel, dass die Studenten möglichst schnell das Studium beendet haben müssen. Dies alles ist nicht tragbar, wenn ein Studium interessant sein soll und auf den Beruf vorbereiten soll!

Hier könnt Ihr mitzeichnen.

April 25, 2009

Zu Unrecht von Kreditkarte abgebucht – Tipps und Hinweise

Da es in letzter Zeit gehäuft vorkommt, dass von Kreditkarten unrechtmäßig bzw. unauthorisiert Geld abgebucht wurde, möchte ich eine kleine Zusammenstellung geben, wie man sich schützt und was im Fall der Fälle zu tun ist.

Achtung: Dies ist keine Rechtsberatung! Diese Hinweise haben keinen Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit. Wer Schaden durch die Hinweise in diesem Artikel davonträgt, muss selbst damit Leben. Rechtsberatung gibt es beim Anwalt, nicht hier!

Kreditkartendaten schützen

Man sollte nach Möglichkeit nur in Shops bestellen, denen man vertraut. Hilfe bieten hier Bewertungsportale oder Foren in denen über diese Shops oder das Produkt das man erwerben möchte diskutiert wird. Meist reicht auch eine einfache Suchmaschinenanfrage um sich ein grobes Bild zu machen.

Das Bestellen per Nachname bietet übrigens keinen wirklichen Schutz, bzw. Alternative. Wird nur ein Stein geliefert, rennt man seinem Geld wirklich hinterher… ;-)

Wer z.B. mit Firefox surft, sollte sich das SSL-Blacklist Add-On installieren. Dieses gibt eine Warnmeldung aus, sobald ein schlechtes oder schwaches SSL-Zertifikat (also das was letztendlich zum Verschlüsseln der Daten genutzt wird) benutzt wird. Man sollte den Bestellvorgang dann abbrechen. Daten könnten abgehört werden…

Natürlich sollte man prüfen, ob überhaupt verschlüsselt wird. Dies wird im Browser meist durch ein kleines Schloss (welches geschlossen sein sollte) oder anders angezeigt. Wie das in jedem einzelnen Browser aussieht, muss man selbst herausfinden! Für Firefox findet man hier Hinweise und auch hier.

Wenn Daten geklaut wurden

Ob die Kreditkartendaten in falsche Hände gelangt sind, merkt man erst, wenn es zu spät ist.

Deshalb: Regelmäßig die Abbuchungen prüfen. Spätestens wenn die Abrechnung ins Haus flattert sollte (besser: muss!) man dies tun. Man hat dann etwa 30 Tage Zeit, Einspruch zu erheben. Diese Frist sollte man aber nicht auskosten. Wer Onlinebanking betreibt, kann meist auch seine Abbuchungen im Internet sehen. Oftmals schon weit vor der Abrechnung.

Wird eine solche Abbuchung festgestellt, muss man sofort handeln, sonst verliert man Ansprüche. Auf der Kreditkarte selbst ist meist umseitig eine Notrufnummer aufgedruckt (nein, nicht 112). Ansonsten findet man diese auf der Abrechnung. Wer dann immer noch keine Telefonnummer gefunden hat, ruft die bundesweit gültige 116116 an oder wendet sich an die Hausbank bzw. die Bank, die die Kreditkarte ausgegeben hat. Sparkassenkunden erhalten ihre KK meist von “pluscard“.

Bei der Kreditkartengesellschaft werden nun die Daten abgeglichen, damit die wissen, dass man es auch wirklich selbst am Telefon ist. Nun trägt man sein Anliegen vor. Dann sollte das Unternehmen die Karte (und damit die Nummer) sperren und (im Idealfall gratis) eine Neue zusenden. Man bekommt per Post ein Schreiben, welches man unterschrieben zurücksenden muss. Dies ist oft eine “Versicherung an Eides Statt” oder einfach ein Blatt mit dem man bestätigt, dass man diese Buchungen nicht getätigt oder in Auftrag gegeben hat. Oftmals ist es auch klug, vorab einen Dreizeiler zu verfassen und an die Bank/das Kreditkartenunternehmen zu schicken.
Mit ein bisschen Glück erhält man dann recht schnell sein Geld zurück.

Die Kreditkarte vorab sperren (also wenn kein Betrugsfall vorliegt), wie in einigen Diskussionen empfohlen worden ist, bringt wenig. Die Ersatzkarte darf man dann in jedem Fall selbst zahlen…

Generell ist das Zahlen per Kreditkarte weiterhin das risikoloseste Zahlungsmittel. Man sollte nur regelmäßig prüfen, ob alles noch mit rechten Dingen zugeht. Panik ist wohl auch fehl am Platze. Wer sich im Betrugsfall schlecht beraten fühlt von seiner Bank, sollte das Unternehmen wechseln.

February 18, 2009

Mal ganz klassisch ermitteln müssen…

Ein Fall wie heute von SPIEGEL Online geschildert zeigt eigentlich nur, dass klassische Ermittlungsarbeit immernoch äußerst wertvoll ist. Im genannten Fall sollte man sich nichtmal auf Fingerabdrücke beziehen, die kann man auch mit Hausmitteln fälschen. Gerade bei Zwillingen doch sehr wage. Das scheint bei einigen hohen Persönlichkeiten dieses Landes nicht ganz angekommen, auch wenn deren Abdrücke längst kursieren.
Unsere Exekutive täte gut daran sich auf ihre Wurzeln zu besinnen und nicht alle technischen Tricks (zuviel CSI geschaut?) auszunutzen, um dann in einem halbgaren Indizienprozess zu landen. Leider scheint er Gesetzgeber sowas nicht verstehen zu wollen. Oder es macht sich nicht so gut wie populistisches Geschwätz

February 4, 2009

10 Jahre!

10 Jahre bin ich nun dabei! Danke an alle die mal reingeschaut haben! :)